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Wichtig: viel trinken - Das Norovirus

Wichtig: viel trinken - Das Norovirus
Bericht aus der Rheinischen Post vom 14.12.06.

» RP-SPRECHSTUNDE mit der Benrather Allgemeinmediznerin Dr. Angelika Jap über die Noroviren. Sie verursachen Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Eine spezielle Therapie dagegen gibt's nicht. »

Wie im kanadischen Norwalk, das dem Norovirus seinen Namen gab, erleben wir auch in diesem Winter wieder ein verstärktes Aufkommen dieser unangenehmen Darmgrippe durch Noroviren, die vor allem ältere Kinder und Erwachsene betrifft. Die Benrather Allgemeinmedizinerin berichtet aus der Praxis. „Bei einem Hausbesuch sah ich den elfjährigen Max und seinen drei Jahre jüngeren Bruder Jonanathan geplagt von Bauchschmerzen, die mit plötzlicher Übelkeit, Erbrechen und Durchfall begonnen hatten. Erst war nur Max krank, bereits einen Tag später gaben sich die beiden Brüder im Schicksal vereint, permanent die Türklinke der Toilettentür in die Hand." Beiden konnte sie versprechen, dass die äußerst unangenehmen Krankheitszeichen nach zwei bis drei Tagen wieder verschwinden werden.

Keine spezielle Therapie
Eine spezielle Therapie gegen das Virus gibt es nicht. Die Symptome werden behandelt, man kann etwas gegen die Übelkeit und die krampfartigen Schmerzen geben. Darüber hinaus ist die wichtigste Maßnahme die Flüssigkeitszufuhr. Durch Erbrechen und Durchfall kann es zu stärkeren Flüssigkeitsverlusten kommen, wodurch dann zusätzliche Probleme entstehen. Durch Behandlung der Übelkeit mit entsprechenden Medikamenten kann die Möglichkeit zum Trinken verbessert werden. Medikamente gegen den Durchfall sind nicht angezeigt. Nur selten kommt es zu begleitendem Fieber.

Tee ist als Getränk geeignet, etwas Zucker und Salz können hinzu gegeben werden. Zwieback und Toast sind neben Kartoffelbrei (mit Wasser statt Milch angerührt) zum vorsichtigen Kostaufbau mögliche Alternativen. Eine Brühe ist ebenfalls hilfreich beim Ersatz von verlorenen Salzen. Die Gefahr der Ansteckung ist ausgesprochen hoch.

Die Viren befinden sich in den Körperflüssigkeiten, werden mit ausgeschieden, gelangen von der Hand in den Mund oder von Hand zu Hand und können so ihr nächstes Opfer heimsuchen. Auch verschmutzte Lebensmittel kommen als Übertragungsweg in Frage. Gerade in Krankenhäusern, Altenheimen, Kindergärten, aber auch auf Kreuzfahrtschiffen, überall wo viele Menschen auf engerem Raum zusammenkommen, kann das Virus schnell
verbreitet werden und es kommt zur Häufung von Erkrankungsfällen.

Unnötige Sorgen machten sich die Brüder sogleich um ihren Hund, der einzige erlaubte Besucher. Durch diese Viren erkranken nur Menschen. Die wiederum können sich nur schützen durch Abstand, Handschuhe beim Kontakt mit Ausscheidungen Erkrankter, Händewaschen und gegebenenfalls Desinfektion mit gegen Viren wirkendem Mittel.
Die Darmgrippe ist unangenehm, verursacht aber keine lang anhaltenden Schäden.

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Dr. med. Angelika Jap | Dr. med. Yvonne Jap | Benrather Schlossufer 47a | 40593 Düsseldorf | Tel. 0211 - 71 37 85
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