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Grapefruit: gesund oder gefährlich? Bericht aus der Rheinischen Post vom 6.9.2006

Grapefruit: gesund oder gefährlich?
Bericht aus der Rheinischen Post vom 06.09.06.

» RP-SPRECHSTUNDE Obst und Medikamente - die Benrather Ärztin Dr. Angelika Jap klärt auf. 

In der RP-Sprechstunde geben wir Tipps zu Gesundheit und Wohlbefinden. Die Benrather Allgemeinmedizinerin Dr. Angelika Jap beschreibt die möglichen Wirkungen der Pampelmuse bei der Einnahme von Medikamenten:
Grapefruit oder Pampelmuse ist eine kalorienarme Zitrusfrucht. Als köstlicher und erfrischender Vitamin- und Mineralstoffspender erfreut sie sich als Saft, im Fruchtsalat oder direkt aus der Schale gelöffelt ganzjährig großer Beliebtheit. Die positiven Effekte der Frucht betreffen Gesunde und Kranke aber nicht gleichermaßen. In Kombination mit zahlreichen Medikamenten kann es bei gleichzeitigem Genuss der Pampelmuse zu erheblichen Nebenwirkungen kommen.

Aus diesem Grunde sollten Freunde dieser Frucht unbedingt wissen, ob die Pampelmuse und die Medikamente, die sie (ver-)ordnungsgemäß einnehmen, bei ihrer Verarbeitung im Organismus um das dabei erforderliche Enzym konkurrieren (die Pampelmusen werden in Dünndarm und Leber von dem gleichen Enzymsystem verstoff- wechselt). In diesem Fall wird eine eigentlich gesunde Frucht zum Gesundheitsrisiko.

Das gegen allergische Beschwerden eingesetzte Medikament Terfenadin wirkt etwa bei dieser Enzymblockade besonders fatal, weil das Mittel an sich herzschädigend wirkt und erst durch die Enzyme zu einer Substanz abgebaut wird, die die allergischen Probleme bekämpft. Ist das Enzymsystem blockiert, bleibt der herzschädigende Effekt des Präparats erhalten. Viele Medikamente werden durch die Grapefruit  bei ihrem Abbau im Organismus gehindert und erreichen dadurch viel zu hohe und bedrohliche Wirkspiegel im Körper.  

Bekannteste Beispiele sind Cholesterinsenker (Statine). Neben einigen Antiallergika gehören auch Blutdrucksenker, Antidepressiva und Antibiotika dazu. Patienten, die dauerhaft nach einer Organtransplantation mit einem so genannten Immunsuppressivum wie Ciclosporin behandelt werden, können durch den Genuss von Grapefruitsaft unerwünschte Wirkungen an Nerven, Leber und Nieren erfahren. Beipackzettel einiger Medikamente enthalten Informationen.  

Wer gerne Grapefruit isst oder trinkt und regelmäßig Medikamente einnehmen muss, sollte in Zweifelsfällen seinen Arzt befragen. Nicht immer muss er ganz auf Pampelmusen verzichten.

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Dr. med. Angelika Jap | Dr. med. Yvonne Jap | Benrather Schlossufer 47a | 40593 Düsseldorf | Tel. 0211 - 71 37 85
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