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Sonnenschutz: Geiz ist nicht geil

Sonnenschutz: Geiz ist nicht geil
Bericht aus der Rheinischen Post vom 18.07.06

» RP-SPRECHSTUNDE Wer Sonne unbeschwert genießen will, sollte für den richtigen Schutz sorgen. Die Benrather Allgemeinmedizinerin Dr. Angelika Jap sagt wie es geht: auf Make-up verzichten, Sonnencreme mit hohem Wirkungsgrad benutzen und vor allem auch die Augen schützen.

DÜSSELDORF-SÜD Wenn der Sommer sich von seiner schönsten Seite zeigt, hilft es, bestimmte Regeln zu kennen und zu beherzigen, um seine Haut zu schützen, denn Sonnenlicht tut zwar gut und ist überlebenswichtig, aber das gilt nicht ohne Einschränkung. Die ultraviolette (UV-) Strahlung der Sonne führt zu einer beschleunigten Hautalterung. Darüber hinaus kann die Erbsubstanz der Hautzellen so geschädigt werden, dass noch Jahre später Hautkrebs entstehen kann. Jeder Sonnenbrand zählt, und deswegen sollte er grundsätzlich vermieden werden. Ist der Himmel auch bewölkt, die Sonnenstrahlen finden ihren Weg, und der Sonnenbrand droht. Insbesondere durch hellen Untergrund, Schnee oder Sand, aber auch Wasser reflektieren die UV-Strahlen, was deren Wirkung noch verstärkt.

Zeit geben

INFO - 10 Regeln

  1. Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
  2. Langsam an die Sonne gewöhnen, anfangs im Schatten aufhalten
  3. Generelle Sonnenpause zwischen 11h und 15 h
  4. Bekleidungswechsel mit Langarm und -bein
  5. Kopfbedeckung
  6. Hautschutz für alle unbedeckten Körperteile (auch Ohren!)
  7. Beachtung der Sonnenbrand-schwelle je nach Hauttyp und Lichtschutzfaktor (LSF)
  8. Augenschutz durch Sonnenbrille mit UV-Schutz
  9. Kein Make-up oder Parfum
  10. Kinder vor jeglichem Sonnen- brand schützen
Je mehr Zeit die Haut hat, sich an die Sonneneinwirkung zu gewöhnen, umso geringer ist die Sonnenbrandgefahr (und umso länger hält die Bräune an). Zu der Tageszeit, an der die Sonne am höchsten steht, also zwischen 11 und 15 Uhr sollten Urlauber die Sonne generell meiden und die schattigen Plätze vorziehen. Wechselnde Bekleidung kann verschiedenen Hautpartien abwechselnd eine Sonnenpause einräumen. Hierbei sind leichte, aber langärmelige Shirts, langbeinige Hosen oder längere Röcke eine gute Alternative zu Bikini und Badehose. Ohne Sonnenschutz nimmt die Haut, je nach Hauttyp, nach zehn bis 45 Minuten Schaden. Durch sachgerechte Anwendung richtig ausgewählter Sonnenschutzmittel lässt sich diese so genannte Sonnenbrandschwelle, also die Zeit, die schadlos in der Sonne verbracht werden kann, verlängern. Zu achten ist dabei auf den Lichtschutzfaktor (LSF), er gibt den Faktor an, um den die Creme die Sonnenbrandschwelle (im Vergleich zu ungeschützter Haut) erhöht.

Er dient als Annäherungswert, minutengenau sollte er nicht verstanden werden. Neben dem LSF sollte bei der Wahl des Sonnenschutzmittels darauf geachtet werden, dass das gesamte UV-A- und UV-B-Spektrum abgedeckt wird. Einen optimalen Schutz erreicht das Mittel, wenn es eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad und ausreichend dick auf die Haut aufgebracht wird. Wer hier geizt, reduziert die zu erwartende Schutzwirkung direkt um 50 bis 75 Prozent. Abspüleffekte durch Schwitzen oder Schwimmen führen zu einem Wirkungsverlust. Daher ist ein erneutes Auftragen des Mittels sinnvoll, jedoch lässt sich durch nachträgliches

Eincremen keineswegs zusätzliche Sonnenzeit herausholen. Auf Make-up und Parfums sollte verzichtet werden, denn in Kombination mit der UV-Strahlung kann es zu unschönen, bleibenden Hautveränderungen in Form von Pigmentstörungen kommen. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente kann die Haut gegenüber der UV-Strahlung empfindlicher machen. Einige Antibiotika, aber auch Bluthochdruckmedikamente können dazu gehören.
Der Augenschutz ist ein weiterer wichtiger Aspekt beim Bad in der Sonne, das gilt besonders für Kinder. Es muss unbedingt auf den ausgewiesenen UV-Schutz der Brillengläser geachtet werden. Wenn dieser fehlt, ist das nur dunkle Glas eher schädlich, denn es führt dann zu einer Erweiterung der Pupillen, wodurch der UV-Strahlung ein vermehrter Eintritt ins Auge ermöglicht ist. Die Sonnenbrille sollte die Augen komplett abdecken, auch die seitlich einfallende Strahlung möglichst gering sein.

Achtung, Kinderhaut
Kinderhaut ist bedeutend empfindlicher als die der Erwachsenen. Sonnenbrand bei Kindern muss unter allen Umständen vermieden werden. Babys bis zu einem Jahr gehören grundsätzlich nicht in direkte Sonnenstrahlung. Kinder sollten mit entsprechender Kleidung und Sonnenschutzcremes mit ausreichend hohem LSF (mindestens 20) geschützt werden und sich hauptsächlich im Schatten aufhalten.

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Dr. med. Angelika Jap | Dr. med. Yvonne Jap | Benrather Schlossufer 47a | 40593 Düsseldorf | Tel. 0211 - 71 37 85
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